- Die WTI-Preise gaben nach, da die jüngsten Konjunkturmaßnahmen Chinas hinter den Erwartungen der Anleger zurückblieben und die Aussichten für die Ölnachfrage weiter verschlechterten.
- China kündigte ein Schuldenpaket in Höhe von 10 Billionen Yuan an, das keine direkten Konjunkturmaßnahmen enthält.
- Die Ölpreise fielen, da die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen durch den Hurrikan Rafael im Golf von Mexiko nachließen.
Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel den zweiten Tag in Folge und notierte am Montag im asiatischen Handel bei 69,90 $ pro Barrel. Der Rückgang der Rohölpreise ist darauf zurückzuführen, dass die jüngsten Konjunkturmaßnahmen Chinas die Anleger enttäuschten und die Nachfrageerwartungen des weltgrößten Ölimporteurs weiter schwächten.
Am Freitag kündigte China ein Schuldenpaket in Höhe von 10 Billionen Yuan an, um den Finanzierungsdruck auf die lokalen Regierungen zu verringern und das Wirtschaftswachstum zu stützen. Darüber hinaus zeigten die am Samstag veröffentlichten chinesischen Wirtschaftsdaten, die hinter den Erwartungen zurückblieben, dass trotz der Ende September von Peking ergriffenen Konjunkturmaßnahmen Deflationsrisiken bestehen.
Der chinesische Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Oktober im Jahresvergleich um 0,3 % und blieb damit leicht hinter den Markterwartungen zurück, nachdem er im September noch um 0,4 % gestiegen war. Im Vormonatsvergleich fiel der VPI um 0,3 % und damit stärker als die erwarteten 0,1 %, nachdem er im September unverändert geblieben war. Gleichzeitig fielen die chinesischen Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 2,9 % und damit stärker als im Vormonat (2,8 %).
Die Ölpreise gaben nach, nachdem sich die Befürchtungen über mögliche Lieferunterbrechungen durch den Hurrikan Rafael im Golf von Mexiko gelegt hatten. Am Sonntag waren noch mehr als ein Viertel der Ölproduktion im Golf von Mexiko und 16 Prozent der Erdgasproduktion ausgefallen, zitiert Reuters die Offshore Energy Agency.
Die Rohölpreise könnten jedoch an Fahrt gewinnen, da erwartet wird, dass Donald Trump die Sanktionen gegen die OPEC+-Mitglieder Iran und Venezuela verschärfen wird, was das Ölangebot auf den Weltmärkten verknappen könnte. Darüber hinaus werden die Ölmärkte durch die starke Nachfrage der US-Raffinerien gestützt, die ihre Anlagen angesichts niedriger Lagerbestände voraussichtlich mit mehr als 90 % ihrer Rohölverarbeitungskapazität betreiben werden.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.