• USD/CHF zeigt im Tagesverlauf keine klare Richtung, hält sich aber über einem Zweiwochentief.
  • Eine weitere Erholung der US-Anleiherenditen stützt den USD und gibt dem Währungspaar etwas Halt.
  • Ein positiver Risikoton belastet den sicheren Hafen CHF und unterstützt die Aussichten auf weitere Kursgewinne.

Die USD/CHF-Paarung kämpft damit, die bescheidene Erholung vom Vortag aus dem Bereich von 0,9035-0,9030, oberhalb eines Zweiwochentiefs, zu nutzen und schwankt während des asiatischen Handels am Donnerstag in einer engen Spanne. Der Kassakurs bewegt sich derzeit um die Marke von 0,9060 und ist damit im Tagesverlauf nahezu unverändert geblieben, während der US-Dollar (USD) gedämpft tendierte.

Der USD-Index (DXY), der den Greenback im Vergleich zu einem Währungskorb abbildet, kämpft damit, den über Nacht erfolgten Anstieg vom Monatstief zu nutzen, da darauf gesetzt wird, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen in diesem Jahr noch zweimal senken wird. Ein Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen wirkt jedoch als Rückenwind für den Dollar, was wiederum das Währungspaar USD/CHF stützt. 

Unterdessen könnten die extrem dovishen Äußerungen des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Martin Schlegel, der die Tür für Negativzinsen geöffnet hat, den Schweizer Franken weiter belasten. Darüber hinaus könnte die bullische Stimmung an den Aktienmärkten den CHF als sicheren Hafen untergraben und dazu beitragen, den Abwärtstrend des USD/CHF zu begrenzen.

Die Händler scheinen auch zurückhaltend zu sein und könnten vor der Rede des US-Präsidenten Donald Trump am Weltwirtschaftsforum auf konkretere Zollankündigungen warten. Dies wiederum könnte die Volatilität an den globalen Finanzmärkten erhöhen und die USD-Kursdynamik beeinflussen, was der USD/CHF-Paarung erheblichen Auftrieb verleihen könnte. 

Händler werden am Donnerstag auch auf die Veröffentlichung der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe achten, die im Laufe des Vormittags in Nordamerika erwartet wird. Angesichts des oben beschriebenen fundamentalen Hintergrunds ist jedoch Vorsicht geboten, bevor man sich auf eine Ausweitung des jüngsten Pullbacks von der 0,9200-Marke bzw. dem Anfang des Monats erreichten Höchststand seit Mai 2024 positioniert.

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