- DXY fällt unter die 104,00-Zone, während die Aktienkurse sinken und die Anleiherenditen zurückgehen.
- Positive ADP-Beschäftigungsdaten stehen im Widerspruch zur Marktsorge über bevorstehende US-Zölle.
- Wichtiger Widerstand liegt nahe 104,10, während der bärische Druck unter 103,90 zunimmt.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars im Vergleich zu einem Korb von Währungen misst, wird während der Sitzung am Mittwoch unterhalb des 104,00-Bereichs gehandelt, da die Vorsicht vor der offiziellen Zollankündigung des Weißen Hauses zunimmt. Trotz stärker als erwarteter ADP-Beschäftigungsänderungsdaten für März bleibt der Greenback unter Druck. Technische Signale sind gemischt, einige Indikatoren deuten auf einen bullischen Versuch hin, während die längerfristigen gleitenden Durchschnitte bärisch tendieren.
Tägliche Marktbewegungen: US-Dollar steckt in der Warteschleife vor der Zollwelle
- Der ADP-Beschäftigungsänderungsbericht zeigte, dass im März 155.000 neue Arbeitsplätze im privaten Sektor geschaffen wurden, was die Prognosen von 105.000 übertraf.
- Der Chefökonom von ADP bemerkte, dass die Zahl die Widerstandsfähigkeit bei Einstellungen trotz politischer Unsicherheit und vorsichtiger Verbraucherstimmung widerspiegelt.
- Marktteilnehmer bereiten sich auf Trumps Ankündigung um 20:00 GMT zu den "Befreiungstag"-Zöllen vor.
- Spekulationen über mögliche pauschale Zölle von 20 % ohne derzeit bestätigte Ausnahmen sind im Umlauf.
- Ein schweres Zollpaket könnte das Wachstum belasten und die Inflation anheizen, was Bedenken über Stagflation und Änderungen der Fed-Politik aufwirft.
- Die Märkte könnten am Donnerstag stärker reagieren, sobald die Zoll-Details und Ausnahmen bestätigt sind.
- Aktien und Rohöl stehen unter Druck, während Gold steigt, da Händler Sicherheit suchen.
- Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Fed im Mai bleibt gering, aber die Volatilität könnte je nach eingehenden Daten und Handelssignalen steigen.
- Die allgemeine USD-Stimmung ist schwach, was sich in der sinkenden Nachfrage nach bullischen Optionspositionen widerspiegelt.
- Die Richtung des DXY ist zunehmend mit globalen Wachstumsängsten und Zuflüssen in sichere Häfen verbunden.
- ADP-Daten dienen oft als Vorläufer für die Nonfarm Payrolls (NFP) am Freitag, die für Fed-Beobachter mehr Gewicht haben könnten.
- Anleihen stiegen über die gesamte Laufzeit, da Händler sich vor potenziell wachstumsbeeinflussenden Maßnahmen neu positionieren.
- Der Greenback hat Schwierigkeiten, sich trotz besserer Arbeitsmarktzahlen durchzusetzen.
Technische Analyse
Der US-Dollar-Index (DXY) steht unter moderatem Abwärtsdruck, während er nahe der 104,00-Marke gehandelt wird. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) gibt weiterhin ein Kaufsignal aus, aber der Relative Strength Index (RSI) bleibt mit 39,40 neutral, was auf einen Mangel an Momentum hinweist.
Die meisten gleitenden Durchschnitte deuten auf eine bärische Tendenz hin: die 20-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Simple Moving Averages (SMA) sowie der 10-Tage-Exponential Moving Average (EMA) zeigen alle nach unten. Der Williams Percent Range und der Awesome Oscillator sind beide neutral.
Unmittelbarer Widerstand liegt nahe 104,022 und 104,105, während die Unterstützung auf der Abwärtsseite um 104,169, 104,128 und im wichtigen Bereich von 103,90 gesehen wird. Ein anhaltender Rückgang unter dieses Niveau könnte weitere Verluste in Richtung der 103,00-Marke freisetzen.
Zölle FAQs
Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.
Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.
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