Eigentlich sollten Aktien von Solarfirmen doch strahlen, oder? Die SolarEdge-Aktie jedoch scheint eher das Gegenteil zu tun – sie fällt und fällt, als hätte sie den Begriff "Energiekrise" völlig missverstanden. Man fragt sich unweigerlich: Hat hier jemand den Stecker gezogen?

Der Solarmarkt, einst gefeiert als der leuchtende Retter in der Energiewende, steht unter Druck. Ja, die Sonne scheint zwar nach wie vor unermüdlich, aber die Börsenstimmung könnte düsterer kaum sein. Man hat das Gefühl, dass sich dunkle Wolken am Horizont zusammenziehen, und die Aktien von SolarEdge sind der Blitzableiter, der all das Unheil anzieht.

Das jüngste Debakel lässt Anleger natürlich besorgt auf ihre Depots blicken. Die SolarEdge-Aktie auf Talfahrt – das ist wie ein Sonnenkollektor im Schatten eines Wolkenbruchs. Die Investoren träumen von sonnigen Renditen, doch der Blick auf die Kursentwicklung bringt sie zurück auf den harten Boden der Realität: Minus um Minus.

Dabei schien doch alles so verheißungsvoll. Grüne Energie, staatliche Förderungen, ein wachsendes Bewusstsein für Klimaschutz. Doch was nützt das alles, wenn die Konkurrenz aus China mit Dumpingpreisen den Markt flutet? SolarEdge kämpft an mehreren Fronten – und derzeit sieht es aus, als hätten sie ihre Panels im Regen stehen lassen.

Natürlich könnte man einwenden, dass der gesamte Markt schwächelt. Die hohe Abhängigkeit von Rohstoffen, gestiegene Produktionskosten und der Druck durch die Konkurrenz – all das setzt den Unternehmen zu. Aber das ist wenig Trost für jene, die hofften, ihre Investition in SolarEdge würde ihnen ein warmes, sonniges Plätzchen im Portfolio sichern.

Man könnte fast meinen, die Solarbranche befinde sich in einer Art Sonnenfinsternis. Doch wie wir alle wissen, jede Finsternis geht vorbei und macht Platz für neues Licht. Bleibt zu hoffen, dass SolarEdge bald wieder einen hellen Tag erleben darf. Bis dahin heißt es wohl: Durchhalten und hoffen, dass diese Durststrecke nicht zur dauerhaften Dürre wird.

Vielleicht sollten wir alle mehr Sonnentänze aufführen, in der Hoffnung, dass die SolarEdge-Aktie wieder aufleuchtet und sich von den dunklen Wolken befreit. Bis dahin bleibt uns nur, den SolarEdge-Verantwortlichen viel Sonnencreme zu wünschen – denn bei diesem Kursverlauf droht ein herber Sonnenbrand.

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