Der heutige Tag wird voraussichtlich ein außergewöhnlicher Tag für Deutschland sein. Der Bundestag wird voraussichtlich eine Verfassungsänderung verabschieden, die es ihm ermöglicht, die Kreditaufnahmebeschränkungen der Schuldenbremse zu lockern. Dies dürfte nicht nur höhere Verteidigungsausgaben ermöglichen, sondern auch die Voraussetzungen für einen schuldenfinanzierten Infrastrukturfonds in Höhe von 500 Mrd. EUR schaffen und den deutschen Bundesländern bescheidene Haushaltsdefizite erlauben, so Jane Foley, Devisenanalystin der Rabobank.
Die BoE könnte in diesem Jahr insgesamt drei weitere Zinssenkungen vornehmen
„Die Nachricht dürfte sich jedoch bereits im Preis niedergeschlagen haben. Seit dem 4. März hat der EUR seine G10-Pendants mit Ausnahme der NOK und der SEK übertroffen, während der DAX im bisherigen Jahresverlauf um über 17% zugelegt hat. Im Vereinigten Königreich werden heute ebenfalls Haushaltsnachrichten erwartet, die allerdings eher eine Verschärfung des Sparkurses darstellen werden.“
„Die Nachrichten aus dem Vereinigten Königreich könnten dazu beitragen, dass sich EUR/GBP in der Nähe des aktuellen Niveaus und unter dem März-Hoch bei 0,8495 hält. Allerdings haben die Hoffnungen auf bessere Wachstumsaussichten in der Eurozone die Dynamik für EUR/GBP verändert. Unsere Jahresendprognose von 0,83 EUR/GBP geht davon aus, dass sich das britische Wachstum im Laufe des Jahres erholen kann, und die jüngsten Hinweise auf das britische BIP waren nicht ermutigend.“
„Nach Ansicht der Rabobank könnte die BoE in diesem Jahr insgesamt drei weitere Zinssenkungen vornehmen. Solange dies nicht mit besseren Wachstumsaussichten einhergeht, könnte unsere Erwartung einer moderaten Abwärtsbewegung des EUR/GBP in diesem Jahr schwer zu erreichen sein.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.