- Der Goldpreis hält sich über $3.100 und verzeichnet minimale Gewinne, während die Renditen steigen.
- US-Präsident Donald Trump kündigt reziproke Zölle und pauschale 10% Zölle auf alle Importe an.
Der Goldpreis stürzt ab und handelt volatil innerhalb der Spanne von 3.100 - 3.135 $, da US-Präsident Donald Trump weltweit reziproke Zölle verhängt hat, deren Einzelheiten noch veröffentlicht werden müssen. Die Renditen von US-Staatsanleihen steigen um mehr als sieben Basispunkte auf 4,230%
Wichtige Erkenntnisse:
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die USA 10% Zölle auf alle Importe und 25% Abgaben auf Automobile erheben werden. Diese Abgaben treten am 3. April in Kraft.
Reziproke Zölle werden auf einige Länder angewendet. China wird mit 34 % Zöllen belegt, die Europäische Union mit 20 %, Vietnam mit 46 %, Japan mit 24 % und das Vereinigte Königreich mit 10 %, um nur einige zu nennen
Als Trump einige der Einzelheiten enthüllte, pendelt der Goldpreis im Bereich von 3.100 - 3.135 $.
Reaktion des Goldpreises
Der Goldpreis handelt nahe bekannter Niveaus, ohne klare Richtung, während die Händler die Einzelheiten der US-Handelszölle verdauen. Bei weiterer Stärke würde Gold über $3.149, das aktuelle Rekordhoch, steigen und drohen, $3.200 herauszufordern. Auf der Abwärtsseite würde ein Rückgang unter $3.100 die nächste Unterstützung bei $3.050 bedeuten.
Gold FAQs
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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