- EUR/USD steigt am Mittwoch im frühen europäischen Handel auf etwa 1,0790.
- Trump wird am Mittwoch Zölle auf US-Handelspartner einführen.
- Die Inflation in der Eurozone kühlte im März stärker als erwartet ab, was die Argumentation für eine Zinssenkung der EZB im März unterstützt.
Das Paar EUR/USD handelt am Mittwoch während der frühen europäischen Handelsstunden im positiven Bereich nahe 1,0790. Zunehmende Sorgen über die wirtschaftlichen Auswirkungen von US-Präsident Donald Trumps unberechenbaren Zollankündigungen belasten den US-Dollar (USD) insgesamt.
Trump wird am Mittwoch Zölle auf US-Handelspartner erheben, was zu bereits angekündigten Abgaben hinzukommt und Verwirrung sowie Unsicherheit auslöst. Das Weiße Haus erklärte, dass Trumps bevorstehende Zölle unmittelbar nach der Bekanntgabe der Richtlinien in Kraft treten werden. Die Bedenken über Trumps Zollpläne, die den globalen Handelskrieg ausweiten und eine wirtschaftliche Verlangsamung in den Vereinigten Staaten auslösen könnten, könnten den Greenback belasten und als Rückenwind für das wichtige Paar wirken.
In der Zukunft wird Trump am Mittwoch während einer Veranstaltung im Rosengarten des Weißen Hauses seine Zollrichtlinien bekanntgeben, so seine Hauptsprecherin. Händler werden auch ein Auge auf die ADP-Beschäftigungszahlen für März werfen, die am selben Tag veröffentlicht werden. Sollte der Bericht besser als erwartet ausfallen, könnte dies den USD gegenüber dem Euro (EUR) stärken.
Auf der anderen Seite des Atlantiks hat die Inflation in der Eurozone im vergangenen Monat wie erwartet nachgelassen, was die bereits weit verbreitete Erwartung einer weiteren Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) später im April verstärkt. Die vorläufige Lesung des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für die Eurozone stieg im März um 2,2 % im Jahresvergleich, verglichen mit 2,3 % im Februar. Diese Lesung entsprach den Markterwartungen. Die kühlere Inflation in der Eurozone im März könnte die Gemeinschaftswährung vor der Ankündigung von reziproken Zöllen durch US-Präsident Donald Trump belasten.
Euro FAQs
Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.
Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.
Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.
Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.
Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.
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