Der Euro (EUR) fiel als Reaktion auf die schlechten makroökonomischen Daten. Die deutschen und französischen EMI-Daten für November enttäuschten fast ausnahmslos die Erwartungen; nur der deutsche EMI für das verarbeitende Gewerbe übertraf die Konsensschätzungen, blieb aber mit 43,2 (nach 43,0 im Oktober) recht schwach.
EUR fällt auf fast Zweijahrestief
„Die vorläufigen Daten für die Eurozone fielen sehr schlecht aus, da sowohl der Dienstleistungssektor als auch der Gesamtwert im Monatsvergleich stark zurückgingen und wieder unter die 50er-Marke fielen (auf 49,2 bzw. 48,1). Das verarbeitende Gewerbe fiel ebenfalls auf 45,2. Die nachlassende Wachstumsdynamik nährte die Erwartung, dass die EZB die Zinsen im nächsten Monat aggressiver senken wird.“
„Die Swapmärkte haben der gestern erwarteten Lockerung rund 10 Basispunkte hinzugefügt und preisen nach den Daten Zinssenkungen von 38 Basispunkten ein. Der EUR konsolidiert seine beträchtlichen Intraday-Verluste über dem frühen europäischen Tief von 1,0335, aber die allgemeine Stimmung am Kassamarkt bleibt sehr schwach“.
„Die EUR-Verluste seit dem Konsolidierungshoch zu Wochenbeginn bei 1,06 scheinen noch nicht beendet zu sein und ein Wochenschluss unter dem 2023-Tief (1,0447) würde die Risiken in Richtung größerer mittelfristiger EUR-Verluste lenken. Leichte Erholungen des EUR bis in den mittleren/oberen Bereich von 1,04 dürften vorerst auf starkes Verkaufsinteresse stoßen.
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