- EUR/JPY steigt auf den höchsten Stand seit August 2008 und profitiert von der allgemeinen Schwäche des Yen.
- Die technischen Indikatoren deuten darauf hin, dass nach dem Durchbrechen des Widerstands bei 165,30 ein weiterer Anstieg in Richtung des Hochs vom August 2008 bei 169,47 möglich ist.
- Abwärtsrisiken bestehen, sobald EUR/JPY unter das jüngste Hoch bei 166,22 zurückfällt.
Gegenüber dem japanischen Yen kletterte der Euro auf ein 16-Jahres-Hoch, das zuletzt im August 2008 erreicht wurde. Daten aus den Vereinigten Staaten (USA) veranlassten Investoren, den Greenback zu kaufen, was die USD/JPY-Paarung auf neue Mehrjahreshochs trieb. Die EUR/JPY-Paarung folgte diesem Beispiel und handelt um 166,67, was einem Anstieg von mehr als 0,20% entspricht.
EUR/JPY Währungsanalyse: Technischer Ausblick
Die EUR/JPY-Paarung ist aufwärts gerichtet, nachdem sie sich seit Mitte März unterhalb des Bereichs von 165,30 konsolidiert hat, der zuvor durch das 20-Tage-Hoch vom März bei 165,33 geschützt wurde. Der Aufwärtstrend setzte sich in Richtung 166,00 fort, doch nachdem die Käufer diese Hürde genommen hatten, dehnte sich die Bewegung bis auf 167,00 aus.
Die EUR/JPY-Paarung ist jedoch zurückgekommen, da die Käufer eine Verschnaufpause einlegen. Das Momentum ist auf ihrer Seite, wie der Relative Strength Index (RSI) zeigt, der bei 68,80 notiert und damit kaum noch einen überkauften Zustand signalisiert.
Sollten die Käufer die Marke von 167,00 durchbrechen, würde dies eine Rally auslösen, die das Monatshoch vom August 2008 bei 169,47 und die psychologische Marke von 170,00 in Angriff nehmen könnte.
Sollten die Verkäufer den Wechselkurs hingegen unter das Tageshoch vom 24. April bei 166,22 drücken, könnte dies den Weg für einen Kursrutsch in Richtung des Hochs vom 20. März bei 165,33 ebnen. Weitere Kursverluste über diese Unterstützung hinaus könnten auf den Schnittpunkt von Tenkan und Kijun-Sen bei 164,83/64 zielen.
EUR/JPY Kursverlauf auf dem Tages-Chart

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