Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, das zuverlässigste Konjunkturbarometer für die Eurozone, ist im Juli zum zweiten Mal in Folge gesunken (von 50,9 auf 50,1). Dies dämpft die Hoffnungen auf eine rasche Erholung im Euroraum. Der Aufschwung dürfte später einsetzen und schwächer ausfallen als vielfach prognostiziert. Dies gilt insbesondere für Deutschland, wo die Einkaufsmanagerindizes erneut stärker gesunken sind als im Durchschnitt der Eurozone, so Vincent Stamer, Volkswirt bei der Commerzbank.
Euroraum-Einkaufsmanagerindizes dämpfen Hoffnungen auf Erholung im Euroraum
"Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist im Juli zum zweiten Mal in Folge gesunken. Der Index fiel von 50,9 auf 50,1 (Tabelle 1) und enttäuschte damit die Erwartungen. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten mit einer Stagnation gerechnet. Der unerwartete Rückschlag im Vormonat war also kein Ausrutscher nach unten".
"Auch wenn der Index noch knapp innerhalb der Bandbreite liegt, in der die Wirtschaft in der Vergangenheit gewachsen ist, ist der seit dem vergangenen Jahr anhaltende Aufwärtstrend vorerst beendet. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Deutschland aus. Hier hat sich die Stimmung sowohl im verarbeitenden Gewerbe (von 43,5 auf 42,6) als auch im Dienstleistungssektor (von 53,1 auf 52,0) deutlich verschlechtert."
"Die heutigen schwachen Zahlen setzen ein Fragezeichen hinter die von vielen Prognostikern erwartete spürbare Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte. Die einzige positive Nachricht kommt aus der Unterkategorie Verkaufspreise für Dienstleistungen. Sowohl die schwache Dynamik der Stimmungsindikatoren als auch die Einschätzung der Dienstleistungspreise dürften die EZB zu einer weiteren Leitzinssenkung im September veranlassen."
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