Wie das Statistische Bundesamt Destatis am Dienstag mitteilte, ist der Handelsbilanzüberschuss des Landes im April weiter auf 3,2 Milliarden Euro zurückgegangen, gegenüber 10 Milliarden erwartet und zuletzt 12,8 Milliarden Euro.
Die saisonbereinigten Importe sanken im April um -16,5% gegenüber -16,0% erwartet und -5,1% vorher.
Unterdessen seien die Exporte im April um -24,0% gefallen, gegenüber -15,6% erwartet und -11,8% im März. Die März-Zahl war der stärkste Rückgang seit Beginn der aktuellen Aufzeichnungen im Jahr 1990, da die Coronavirus-Krise die Nachfrage nach Gütern aus Europas größter Volkswirtschaft verringerte,
Über die deutsche Handelsbilanz
Die vom Statistischen Bundesamt Deutschland veröffentlichte Handelsbilanz ist ein Saldo zwischen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen insgesamt. Ein positiver Wert zeigt einen Handelsüberschuss an, während ein negativer Wert ein Handelsdefizit anzeigt. Dies ist ein Ereignis, das eine gewisse Volatilität für den EUR erzeugt. Wenn eine stetige Nachfrage im Austausch für deutsche Exporte gesehen wird, würde sich dies in ein positives Wachstum der Handelsbilanz verwandeln, und das sollte für den EUR positiv sein.
FX-Auswirkungen
Der EUR/USD bleibt unter 1,1300, weitgehend unbeeindruckt von dem massiven deutschen Exporteinbruch. Gegenwärtig handelt das Paar unverändert bei 1,1290, nachdem das Tagestief bei 1,1284 gebildet wurde.
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