- Der Dow Jones stieg am Dienstag um 250 Punkte, während die Märkte die Zölle verdauen.
- Die Trump-Administration legte umfassende "reziproke" Zölle fest.
- Das Zollpaket umfasst 25% Zölle auf Autos und Autoteile.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) legte am frühen Dienstag im Handel um 350 Punkte zu und gewann 0,85 % im Vergleich zu den Eröffnungskursen, da die Anleger auf Wetten setzen, dass das lang erwartete Paket der "reziproken" Zölle der Trump-Administration nicht annähernd so verheerend sein wird, wie US-Präsident Donald Trump angedroht hat. Donald Trump hatte im Wahlkampf versprochen, weitreichende Zölle gegen alle Handelspartner der USA einzuführen, um bessere Vereinbarungen mit dem Rest der freien Welt zu erzwingen. Laut Mitarbeitern des Weißen Hauses sollen die Zölle des Trump-Teams am 5. April in Kraft treten, während die reziproken Zölle am 9. April beginnen sollen.
2. April: Zolltag
Die Trump-Administration ist seit 72 Tagen im Weißen Haus und kämpft weiterhin damit, Donald Trumps "Tag eins"-Zölle nach mehreren Verzögerungen umzusetzen. Trotz eines Anstiegs der Volatilität und einer Verschlechterung der Risikostimmung angesichts von Präsident Trumps Versuch, einen globalen Handelskrieg zu beginnen, setzen die Märkte insgesamt darauf, dass die Zölle nicht annähernd so hoch sein werden, wie Präsident Trump angedroht hat. Es scheint, dass die Anleger recht hatten, da die Trump-Administration einen einheitlichen Zoll von 10% auf alle in die USA importierten Waren bekannt gab. Die Liste der "reziproken" Zölle wurde ebenfalls länderspezifisch veröffentlicht, wobei die US-Administration einen proportionalen Gegen-Zoll von 34% bis 50% der Importsteuer des initiierenden Landes erhebt.
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Zölle auf Automobile und Autoteile sollen ebenfalls um Mitternacht EST in Kraft treten und eine pauschale Gebühr von 25 % auf alle Fahrzeuge und die meisten Autoteile, die in die USA importiert werden, erheben. Die weiterhin drohenden 25 % Importzölle auf alle Waren aus Kanada und Mexiko, die ebenfalls um Mitternacht EST nach einer einmonatigen Verlängerung wieder in Kraft treten sollen, werden weiterhin USMCA-konforme Waren ausschließen, so die Beamten des Weißen Hauses.
Die ADP-Beschäftigungsänderungszahlen für März fielen viel stärker aus als erwartet und stiegen um 155.000 neue Stellen im Vergleich zu den revidierten 84.000 im Februar. Der Anstieg widerspricht den wachsenden Ängsten vor einem schwächelnden Arbeitsmarkt. Die entscheidende Arbeitsmarktzahl wird jedoch die bevorstehenden Nonfarm Payrolls (NFP) am Freitag sein. Obwohl die ADP-Zahlen lange als "Vorschau" auf die Nettostellengewinne der NFP angesehen wurden, ist die Korrelation zwischen den beiden Zahlen seit Jahren gebrochen.
Aktiennachrichten
Die Aktienmärkte sind insgesamt höher, da die Anleger positiv auf den von der Trump-Administration selbst ausgerufenen "Befreiungstag" reagieren. Der Dow Jones legte fast ein volles Prozent seit den Eröffnungsgeboten am Mittwoch zu, während der Standard & Poor’s 500-Megacap-Aktienindex ebenfalls um 52 Punkte auf 0,85% zulegte. Der technologieorientierte Nasdaq Composite-Index sprang um 1,3% und stieg um 230 Punkte.
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Dow Jones Preisprognose
Am Mittwoch gab es einen bullischen Funken vom Dow Jones Industrial Average, als die Gebote wieder über den 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) nahe der 42.000-Marke stiegen. Makroflüsse dominieren den wichtigen Aktienindex am Mittwoch und schränken technische Indikatoren ein.
Ein ausgeweiteter Anstieg würde den Dow Jones wieder über den 50-Tage-EMA nahe 42.775 bringen. Auf der Unterseite würde ein frischer Rückgang unter den 200-Tage-EMA die Preisbewegung für einen neuen Rückgang unter das März-Tief unter 40.800 vorbereiten.
Dow Jones Tages-Chart
Zölle FAQs
Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.
Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.
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