Unter Berufung auf zwei US-Beamte, die mit der Entscheidung vertraut sind, berichtete CNN News am Sonntag, dass US-Präsident Joe Biden die Ukraine ermächtigt hat, leistungsstarke amerikanische Langstreckenwaffen für Angriffe innerhalb Russlands einzusetzen.

Die Entscheidung, den Einsatz des Army Tactical Missile Systems (ATACMS) innerhalb Russlands zu erlauben, kam, nachdem Moskau fast 50.000 Soldaten in die südrussische Region Kursk verlegt hatte.

Erwähnenswert ist auch, dass Nordkorea im Rahmen der russischen Offensive Tausende seiner Truppen nach Kursk verlegt hat, was bei Biden und seinen Beratern die Sorge auslöste, dass ihr Einmarsch zu einer gefährlichen neuen Phase des Krieges führen könnte (CNN News).

„Die Änderung ist vor allem eine Reaktion auf die Stationierung nordkoreanischer Bodentruppen durch Russland, die die eigenen Streitkräfte ergänzen. Diese Entwicklung hat in Washington und Kiew Alarm ausgelöst“, berichtete Reuters unter Berufung auf einen US-Beamten und eine mit der Entscheidung vertraute Quelle.

Daraufhin sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskiy: „Heute sagen viele in den Medien, dass wir die Erlaubnis erhalten haben, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.“

„Aber Streiks werden nicht mit Worten gemacht. Solche Dinge werden nicht angekündigt“, fügte er hinzu.

Marktreaktion

Die asiatischen Aktienmärkte sind nach wie vor uneinheitlich. Die chinesischen Indizes erholten sich und ließen sich von den erneuten geopolitischen Spannungen nicht beeindrucken. Der Goldpreis steht jedoch unter starkem Kaufdruck und ist bestrebt, die Marke von $2.600 aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach dem traditionellen sicheren Hafen wieder zu erreichen.

Unterdessen handelt der US Dollar Index lustlos über 106,50 und konsolidiert damit den jüngsten Aufwärtstrend.

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