Die südkoreanische Zentralbank, die Bank of Korea (BoK), hat am Mittwoch erklärt, dass sie „falls nötig verschiedene Maßnahmen zur Stabilisierung des Devisenmarktes ergreifen wird“.
Wichtige Erkenntnisse
Sie wird ab Mittwoch die kurzfristigen Liquiditätsmaßnahmen erhöhen.
Sie wird die Sicherheitenpolitik bei Repo-Geschäften lockern, um die Nervosität am Anleihemarkt zu verringern.
Sie wird bei Bedarf Sonderkredite zur Verfügung stellen, um den Markt mit Liquidität zu versorgen.
Die Zentralbank ist bereit, am Devisenmarkt zu intervenieren, nachdem der südkoreanische Won (USD/KRW) am Dienstag starken Schwankungen ausgesetzt war, nachdem Präsident Yoon Suk Yeol den „Ausnahmezustand“ ausgerufen und die oppositionelle Demokratische Partei beschuldigt hatte, mit dem kommunistischen Nordkorea zu sympathisieren.
Als Reaktion auf die politische Nervosität stieg der USD/KRW-Kurs auf 1,444,05, den höchsten Stand seit Oktober 2022, bevor er sich am frühen Mittwoch bei rund 1,415 stabilisierte. Die KRW-Märkte atmeten auf, nachdem das Parlament gegen die Verhängung des Kriegsrechts gestimmt hatte und Präsident Yoon Suk Yeol erklärte, er werde die über Nacht verhängte Militärregierung bald aufheben.
Nach dem letzten Update hat die südkoreanische Oppositionspartei angekündigt, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Yoon Suk Yeol einzuleiten, sollte dieser nicht unverzüglich zurücktreten.
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