- AUD/USD handelt unter der 0,6300-Zone, nachdem es von früheren Höchstständen zurückgegangen ist.
- Die durch Zölle bedingte Optimismus schwindet, während die Trump-Administration komplexe reziproke Handelsmaßnahmen enthüllt.
- Widerstand liegt nahe 0,6400, während das technische Umfeld gemischt bleibt.
Im amerikanischen Handel am Mittwoch zog der Australische Dollar zurück, nachdem er kurzzeitig auf Mehrtageshöhen gestiegen war, wobei das Währungspaar AUD/USD wieder unter die 0,6300-Marke fiel. Dieser Rückgang folgte auf einen vorübergehenden Anstieg der Risikobereitschaft, der durch die Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump ausgelöst wurde, die als milder wahrgenommen wurde als befürchtet. Technisch bleibt das Momentum uneinheitlich, da die Oszillatoren Divergenzen zeigen, während sich das Paar in vertrautem Terrain konsolidiert.
Die Märkte begrüßten zunächst die Entscheidung des Weißen Hauses, einen pauschalen Zoll von 10% auf alle Importe und eine Abgabe von 25% auf Automobile zu erheben, deren Umsetzung für April geplant ist. Die Wahrnehmung einer kontrollierten Einführung befeuerte eine kurze Erholung bei risikobehafteten Anlagen. Sobald jedoch die Einzelheiten eine gestaffelte, länderspezifische Herangehensweise an die Zölle enthüllten – was die Handelsströme komplizierter machte – wurden die Anleger erneut vorsichtig.
Unterdessen hielt die Reserve Bank of Australia (RBA) ihren Leitzins zu Beginn der Woche bei 4,10% stabil. Die RBA gab ihr früheres Signal über weitere Lockerungen auf, erkannte jedoch anhaltende Risiken sowohl bei der Inflation als auch beim Wachstum. RBA-Gouverneurin Michele Bullock betonte Vorsicht und schloss Diskussionen über eine Zinssenkung vorerst aus, obwohl die Märkte weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Lockerung bei der Sitzung im Mai einpreisen.
Technische Aussichten: Gemischte Signale begrenzen Gewinne
Die technische Landschaft zeigt Unentschlossenheit. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) druckt frische rote Balken, was auf ein bärisches Momentum hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) hingegen steigt und liegt nahe dem Mittelpunkt, was auf eine Konsolidierung und nicht auf eine klare Trendrichtung hinweist.
Auf der Oberseite werden Widerstandsniveaus bei 0,62978, 0,6304 und der psychologischen Marke von 0,6400 vermerkt. Die 20-, 100- und 200-Tage-Simple Moving Averages sind alle bärisch ausgerichtet, was die Idee verstärkt, dass Aufwärtsversuche begrenzt sein könnten, es sei denn, es tritt ein klarer Katalysator auf.
Zölle FAQs
Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.
Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen

Ripple am Limit: XRP bricht Support – CRASH-Signal aktiviert!
Für XRP läuft der Wochenstart alles andere als erfreulich: Am Montag rutscht der Kurs um 7 % ab und fällt unter eine wichtige Unterstützungsmarke bei 2,34 US-Dollar. Was steckt dahinter? Vor allem makroökonomischer Gegenwind. Donald Trump sorgt mit neuen Zollankündigungen für Unsicherheit, gleichzeitig zieht die Inflation in den USA weiter an – eine Mischung, die viele Anleger vorsichtig werden lässt. Doch die eigentlich spannende Frage lautet: Was passiert, wenn das Angebot weiter steigt, während die Nachf

BlackRock-Boss warnt: Bitcoin könnte den Dollar stürzen!
In seinem jährlichen Brief an Investoren hat Larry Fink, CEO von BlackRock, ein Thema angesprochen, das viele aufhorchen lässt: Die stetig wachsende Staatsverschuldung der USA könnte dazu führen, dass der US-Dollar seinen Status als globale Leitwährung verliert – und durch Bitcoin ersetzt wird. Eine starke Aussage, die vor allem deshalb Gewicht hat, weil sie von einem der mächtigsten Finanzmanager der Welt kommt.

Ethereum vor Mega-Rebound? Jetzt wird’s richtig spannend!
Ethereum (ETH) hat sich am Dienstag um rund 5 % erholt und startet damit mit Rückenwind ins zweite Quartal – nachdem das erste alles andere als gut verlief. Tatsächlich war Q1 das schwächste Quartal für ETH seit 2018. Trotzdem: Es gibt berechtigte Gründe für Optimismus. Vor allem das starke Abschneiden bei dezentralem Handelsvolumen (DEX) und das bevorstehende Pectra-Upgrade könnten frische Impulse bringen.

Wichtige Trading Niveaus mit dem Technischen Konfluenz Indikator ermitteln
Verbessern Sie Ihre Ein- und Ausstiege. Das Tool setzt sich aus einer ausgewählten Gruppe von technischen Indikatoren wie gleitenden Durchschnitten, Fibonaccis oder Pivot Points zusammen und markiert gut sichtbar wichtige Konfluenzzonen.

Beobachten Sie den Markt mit den interaktiven Chart von FXStreet
Mit unseren interaktiven Charts mit mehr als 1500 Assets, Interbankensätzen und umfangreichen historischen Daten sind Sie immer auf der Höhe des Marktgeschehens. Dieses professionelle Online-Tool ist ein Muss für jeden Trader und bietet Ihnen eine innovative Echtzeit-Plattform, die vollständig anpassbar und kostenlos ist.