• EUR/USD handelt am Mittwochmorgen in einer engen Bandbreite um 1,0800.
  • US-Präsident Trump wird später am Tag das neue Zollregime vorstellen.
  • Der kurzfristige technische Ausblick bietet keinen richtungsweisenden Hinweis.

EUR/USD verzeichnete am Dienstag kleine Verluste für den zweiten aufeinanderfolgenden Tag, bevor es am Mittwochmorgen in der europäischen Sitzung in eine Konsolidierungsphase um 1,0800 eintrat.

US-Dollar KURS Diese Woche

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.32% 0.19% -0.16% -0.01% -0.28% -0.32% 0.53%
EUR -0.32% -0.02% -0.44% -0.29% -0.51% -0.60% 0.25%
GBP -0.19% 0.02% -0.44% -0.23% -0.50% -0.55% 0.32%
JPY 0.16% 0.44% 0.44% 0.14% -0.09% -0.13% 0.60%
CAD 0.01% 0.29% 0.23% -0.14% -0.24% -0.31% 0.55%
AUD 0.28% 0.51% 0.50% 0.09% 0.24% -0.07% 0.77%
NZD 0.32% 0.60% 0.55% 0.13% 0.31% 0.07% 0.85%
CHF -0.53% -0.25% -0.32% -0.60% -0.55% -0.77% -0.85%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Die enttäuschenden makroökonomischen Daten aus den USA erschwerten es dem US-Dollar (USD), am Dienstag an Stärke zu gewinnen, und halfen EUR/USD, Unterstützung zu finden. Dennoch erlaubte die vorsichtige Marktstimmung dem Paar nicht, an Fahrt zu gewinnen.

Der ISM-Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im März auf 49 von 50,3 im Februar, was auf eine Kontraktion der Aktivität im verarbeitenden Sektor hinweist. Darüber hinaus fielen die JOLTS-Stellenangebote im Februar auf 7,56 Millionen von 7,76 Millionen im Januar.

Später am Tag werden die ADP-Beschäftigungsänderungsdaten im US-Wirtschaftskalender veröffentlicht. Investoren werden jedoch wahrscheinlich nicht auf diese Daten reagieren, bevor US-Präsident Donald Trump seine Zollankündigungen am "Tag der Befreiung" macht.

Die Märkte dürften volatil werden, während sie das neue Zollregime der Trump-Administration bewerten und wie es die wirtschaftlichen Aussichten beeinflussen könnte. Daher könnte es riskant sein, eine Position basierend auf der unmittelbaren Reaktion einzunehmen. Darüber hinaus könnte die Volatilität hoch bleiben, falls die Handelspartner der USA, wie die EU, mit eigenen Zöllen auf amerikanische Waren reagieren.

EUR/USD Technische Analyse

Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich weiterhin seitwärts nahe 50, was auf einen Mangel an richtungsweisendem Momentum im kurzfristigen Bereich hinweist.

Falls EUR/USD unter 1,0800 (rundes Niveau, statisches Niveau) bleibt und dieses Niveau als Widerstand bestätigt, könnten technische Verkäufer aktiv werden und den Weg für einen erweiterten Rückgang in Richtung 1,0730 (200-Tage-SMA) öffnen. Auf der Oberseite stellt 1,0840 (20-Tage-SMA) den ersten Widerstand dar, gefolgt von 1,0900 (statisches Niveau, rundes Niveau) und 1,0950 (statisches Niveau).

Zölle FAQs

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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