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Breaking: Goldpreis erobert zum ersten Mal die 3.100 $ aufgrund von Ängsten vor einem Zollkrieg

Die Rekordrallye des Goldpreises bleibt ungebrochen, da Käufer die 3.100-Dollar-Marke erstmals überschreiten. Die wachsenden Ängste vor einem möglichen globalen Handelskrieg und Stagflation in den Vereinigten Staaten (USA) verstärken die Nachfrage nach dem traditionellen Wertspeicher Gold.

Der aktuelle Bericht des Wall Street Journal (WSJ) hebt hervor, dass US-Präsident Donald Trump am „Befreiungstag“, dem 2. April, höhere und umfassendere Gegenzölle anstreben könnte, was eine neue Welle der Risikoaversion auslösen würde.

„Berater haben in Erwägung gezogen, globale Zölle von bis zu 20% zu verhängen, die praktisch alle US-Handelspartner treffen würden“, berichtete das WSJ.

Die Märkte befinden sich im „Alles verkaufen“-Modus, da die Nervosität wächst und die Bedenken über einen weit verbreiteten Vergeltungszollkrieg zunehmen, der die inflationsbedingten Druck verstärken und die globale wirtschaftliche Aktivität ersticken könnte. Anleger greifen in Zeiten von Marktunruhen und Panik typischerweise auf den ultimativen sicheren Hafen, den Goldpreis, zurück.

Der US-Dollar (USD) und die Renditen von US-Staatsanleihen tragen die Hauptlast der wachsenden Ängste vor Stagflation in den USA, was die Rekordrallye des Goldpreises unterstützt.

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der Goldpreis den aktuellen Aufwärtstrend aufrechterhalten kann, da Händler möglicherweise vor den Zolldurchsagen von Trump am 2. April Gewinnmitnahmen vornehmen könnten.

Technisch gesehen riskiert der Goldpreis eine Korrektur, da der tägliche Relative Strength Index (RSI) in eine extrem überkaufte Zone eingetreten ist und derzeit nahe 76 liegt.


Zölle FAQs

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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