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Chinas Caixin EMI für das verarbeitende Gewerbe steigt im März auf 51,2 ggü. 51,1 erwartet

Der Caixin Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe Chinas stieg im März von 50,8 im Februar auf 51,2, laut den neuesten Daten, die am Dienstag veröffentlicht wurden.

Die Märkte hatten im berichteten Monat mit einem Wert von 51,1 gerechnet.

Wichtige Highlights (via Caixin)

"Das Wachstum der Neuen Aufträge wurde durch den schnellsten Anstieg der Exporte seit letztem April unterstützt."

"Die Beschäftigung expandiert zum ersten Mal seit 19 Monaten."

"Die Inputpreise fallen zum ersten Mal seit letztem September."

"Sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nahmen weiter zu. Die Hersteller sahen, dass sich ihre Werbemaßnahmen auszahlten, als sich der Markt verbesserte. Im März wuchs die Produktion zum 17. Mal in Folge und mit dem schnellsten Tempo seit vier Monaten, während der Subindex für die gesamten neuen Aufträge zum sechsten Mal in Folge im expansiven Bereich blieb," sagte Wang Zhe, ein Ökonom der Caixin Insight Group.

AUD/USD-Reaktion auf Chinas PMI-Daten

Der positive chinesische EMI für das verarbeitende Gewerbe half dem australischen Dollar, einige Verluste auszugleichen, da AUD/USD zum Zeitpunkt der Erstellung nahe 0,6240 zurückkehrte, was am Tag moderat stabil war.

Australischer Dollar FAQs

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.

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