Kryptomarkt unter Druck – Bitcoin fällt auf 60.000 Dollar
|Der Kryptowährungsmarkt hat in den letzten 24 Stunden einen drastischen Rückgang von 5,0 Prozent erlebt, wodurch die gesamte Marktkapitalisierung auf etwa 2,8 Billionen Dollar gesunken ist. In diesem Zeitraum stiegen die gesamten Liquidationen im Derivatemarkt auf über 500 Millionen Dollar. Dabei entfielen die meisten dieser Verluste auf Bitcoin-Händler, doch auch im Altcoin-Segment sind die Verhältnisse angespannt.
Bitcoin fällt auf 60.000 Dollar – Käufer agieren rasch
Die Bitcoin-Preise fielen heute auf ein lokales Tief von 60.050 Dollar, dem niedrigsten Stand seit dem 18. September. Glücklicherweise konnten die Käufer schnell reagieren und den Kurs auf etwa 61.400 Dollar zurückführen.
Allerdings steht ein großer Teil des in der letzten Septemberwoche aufgebauten positiven Momentum nun auf der Kippe. Der plötzliche Richtungswechsel scheint durch die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten bedingt zu sein. Der Iran hat als Reaktion auf frühere israelische Angriffe einen Raketenangriff mit über 200 ballistischen Raketen auf Israel gestartet. Die meisten dieser Raketen sind zwar neutralisiert worden, doch Israel hat angekündigt, mit einer Antwort zu reagieren.
Die Marktteilnehmer äußern Besorgnis, dass ein umfassender Konflikt die Preise erheblich beeinflussen könnte, was offenbar dazu führt, dass sie sich aus riskanten Anlagen wie Bitcoin zurückziehen. Im Gegensatz dazu steigen die Preise für Gold.
Altcoins stark im Minus
Der Rückgang beschränkt sich nicht nur auf Bitcoin. Auch Altcoins verzeichnen erhebliche Einbußen. So ist Bitcoin am heutigen Tag um rund 3 Prozent gefallen, während andere Kryptowährungen wie Ethereum (ETH), Solana (SOL), XRP, Bitcoin Cash (BCH), Toncoin (TON), Cardano (ADA) und Polkadot (DOT) Rückgänge zwischen 5 und 8 Prozent verzeichnen.
Eine Ausnahme bildet derzeit SUI, der im heutigen Handel stabil bleibt.
Der größte Verlierer des Tages ist Arweave (AR), der um 15,1 Prozent gefallen ist, gefolgt von Starknet (-13,7 Prozent) und Notcoin (-13,4 Prozent).
Es bleibt abzuwarten, wie sich die anhaltenden geopolitischen Spannungen auf die Kryptomärkte auswirken werden.
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